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7 Tipps zum besser Fotografieren

Jeder fängt mal klein an und weiß nicht viel über das Fotografieren. Um euch einen kleinen Einstieg zu geben habe ich diese 7 Tipps mal zusammengefasst. Ich könnte jetzt schreiben, wenn ich die Tipps gewusst hätte, wäre es einfacher gewesen. Kann ich aber nicht sagen, weil ich diese Tipps schon ganz am Anfang bekommen habe und ich gebe Sie jetzt einfach weiter. Der Blogbeitrag ist kurz aber knackig.

 

Tipp 1

Lerne mit jedem Bild. Das zählt mal wieder für alle. Für absolute Anfänger, für Profis und alle die irgendwie in der Mitte drinhängen. Ihr könnt überall lernen, auf Workshops, aus Büchern oder dem Internet es steht sowieso alles irgendwo im Internet. Hört nie auf zu lernen. Wenn Ihr glaubt eine Art des Fotografierens zu beherrschen macht etwas Neues, also wer tolle Portraits macht kann sich mal in Produktfotografie versuchen oder der Streetfotograf versucht sich an Landschaftsfotografie. Beschäftigt euch mit Symetrie und Geometrie schon im alten Griechenland wurde Schönheit mit dem Goldenen Schnitt berechnet. Dazu aber in einem anderen Blog mehr. Ich glaube der Satz kommt aus Japan „Wenn Du Meister in einer Disziplin bist, musst Du Schüler in einer anderen Disziplin werden.“

Tipp 2

Nutzt das Internet, als ich anfing zu fotografieren musste ich hinfahren und mir alles anschauen. Ja ich bin halt alt. Ich habe mich dann erst als ich angekommen bin, entschieden was ich fotografiere möchte. Manchmal bin ich mehrmals zu Locations gefahren oft 10 bis 15 mal. Heute nutze ich Google , also Google Earth, Google Streetview, Google Maps. Ich suche bei 500px, Instagram oder Flickr nach Bildern und schaue mir die Gegend vorher online an. Meist muss ich mir nur noch einen geeigneten Standort suchen und losgehst. Denkt aber dran, trotz aller Technik ist es am schönsten  euren ausgesuchten Fotopunkt zu Fuß zu erkunden.

Tipp 3

Nutze das richtige Licht und Wechsel deinen Standort.  Fotografieren heißt malen mit Licht und nicht malen mit Technik. Wenn Ihr fotografieren geht, dann geht einfach nicht in der Mittagsonne. Geht Morgens oder Abends los und macht auch mal Nachtaufnahmen mit Stativ. Es gibt nichts schlimmeres als Bilder mittags bei knallhartem Sonnenlicht. Sucht an euren Standpunkt mehrere Punkte von dem Ihr eure Bild fotografieren wollt und macht von jedem Standpunkt ein Bild. Entscheidet nachher welches das beste Bild ist.

Tipp 4

Kopiere die die es wirklich können, Adam Ansel, Henri Carte Bresson und Alfred Eisenstead oder wer auch immer euch gefällt. Bei mir waren es genau die drei Künstler. Ich lasse mich aber auch immer gerne von Künstlern aus der Romantik und dem Impressionismus inspirieren. Versucht Ihre Bilder nach zu fotografieren, schaut euch die Kontaktabzüge an. Welchen Weg diesen Künstler zu seinen Bildern geführt hat und ja die meisten Kontaktabzüge gibt es im Internet. Ich mache das regelmäßig, gerade wenn ich nicht weiß wie ich vorgehen soll, schaue ich mir Bilder der ganz Großen an. Erstens es ist sehr inspirierend und zweitens schaut euch an und versucht herauszufinden warum er gerade das eine Bild gewählt hat, welches Gefühl drückt es aus, erzählt das Bild eine Geschichte oder ist es einfach ein schönes Bild. Das mache ich auch wenn ich an einem Punkt stehe an dem ich nicht weiter weiß oder mir aus einem anderen Grund die Motivation fehlt.

Alfred Eisenstead 14.8.1945 V-J Day Celebration

Adam Ansel 1.11.1941 Moonrise Hernandez

Tipp 5

Wer sagt Ausrüstung zählt nicht? Logisch zählt Ausrüstung, es macht absolut keinen Sinn eine Kompaktkamera zu einem Portraitshooting oder zur Nachtfotografie mitzunehmen. Es macht aber auch kein Sinn mit einer Nikon D5 und einem 300 f2,8 Streetfotografie zu machen. Außerdem macht es mit guten Kameras auch mehr Spaß, ich bin ein Mann da werden die Spielzeuge nur teurer.

 

Tipp 6

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“ Eliot Erwitt

Habt eure Kamera dabei und fotografiert. Es bringt euch nichts wenn Ihr eine große Profikamera mit 5 teuren Objektiven habt, die Ihr aber nie mitnehmt weil Sie zu schwer sind. Kauft euch eine Kamera die Ihr sicher mitnehmt und nicht, weil irgendein Fotograf oder Youtuber erzählt hat dieses oder jenes die beste Kamera ist. Warum haben die meisten Fotografen in den 1930ern eine Leica gehabt.  Sie war klein und wirklich gut.

 

 

Eliot Erwitt 1955 California

 

Tipp 7

Fotografie ist eine Kunst keine Wissenschaft. Kaum ein Mensch interressiert sich dafür mit welcher Kamera ihr das Bild gemacht habt, Hauptsache es ist gut. Achja und Kunst soll euch gefallen. Seit aber offen für echte Kritik , trefft euch mit Freunden besprecht eure Bilder schaut was Ihr besser machen könnt. Sätze wie „ Nur Noobs fotografieren in JPEG“ helfen keinem. Echte Kritik hilft jedem, blöde Ausagen helfen keinem.

Henri Cartier Bresson 1914 ( glaube ich )


 

Liebe Grüße und eine schöne Woche

Jens

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2 Kommentare

  1. Neubauer Siegfried H. 29. Mai 2017

    Hallo Jens!
    Leider funktioniert Tipp 7 nicht.
    LG Siegfried

    • jensmeffert 31. Mai 2017 — Autor der Seiten

      Ja, ich werde mich diese oder nächste Woche nochmal an Deine Bilder setzten und mir die Besten raussuchen.
      LG
      Jens

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