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Ausflug Leopold Steiner See und wenns nicht so läuft wie es laufen sollte

 

Letzten Sonntag waren wir am Leopold Steiner See , für alle die den See nicht kennen, er ist in der Nähe von Eisenerz in der Obersteiermark, wem das immer noch nichts sagt. Er ist halt in Österreich. Macht aber auch nichts den darum geht’s jetzt nicht. Wir sind also zu diesem See gefahren. Wie immer sind wir für meine Verhältnisse sehr spät losgefahren. So gegen 9:00 Uhr. Bis Kind und Frau fertig sind, ist es nun mal für den ambitionierten Landschaftsfotograf oder Landschaftsfotografin um mal politisch korrekt zu sein, viel zu spät. In kluger Voraussicht habe ich mir beim losfahren gedacht „ Wenn wir jetzt losfahren gibt’s eh nur Familienbilder“.

Also habe ich die OM-D EM 5 II und 12-100 eingepackt. Meine Familien Kamera. See im Morgenlicht konnte ich vergessen , war eh viel zu spät. Ich ließ also außer dem Stativ und einem Graufilter alles zuhause. Den Graufilter hatte ich nur dabei ,weil ich Ihn aus irgendeinem Grund noch in meinem Fotobeutel hatte und das Stativ habe ich ehrlich gesagt am Rucksack schlichtweg vergessen. Also ging es einfach los. Angekommen am Leopold Steiner See, der Schock. Wolken über dem See und die Sonne scheint durch sie hindurch. Perfekte Bedingungen für Grau und Grauverlaufsfilter, die waren aber zuhause.

Auch mein Fernauslöser lag zuhause rum. Für  jeden Landschaftfsfotografen eine sensationelle Stimmung. Ich aber „nur“ mit der OM-D EM 5 II unterwegs und dem M.Zuiko 12-100 mm.  Na klar ich könnte mich jetzt aufregen und wisst Ihr was, vor einem oder zwei Jahren hätte ich mich furchtbar geärgert. Ich hätte mich während des Weges tausend mal gefragt warum ich nicht noch das oder jenes mitgenommen habe und mich furchtbar geärgert, das wir nicht früher losgefahren sind. Fragt mal die Petra wie ich regelmäßig ausgeflippt bin, weil wir einfach viel zu spät waren. Mittlerweile, weiß ich aber ich kann eh nichts dagegen machen , klar ich könnte mir den Leo schnappen und alleine fahren, sind wir aber ehrlich das wäre ja auch total doof. Also muss ich die Situation einfach akzeptieren oder ich kann mich ärgern. Ich für meinen Teil habe beschlossen solche Situationen einfach zu akzeptieren und das beste daraus machen. Die tollen 95 Pulse plus x Bilder auf 500px konnte ich vergessen und auf Instagram konnte ich also auch nichts tolles posten. Die Sache ist natürlich – will ich das überhaupt? Ich habe euch ja im ersten Blog Beitrag erzählt das ich mir die Motivation wieder holen musste, und hier kommt jetzt eines der wichtigsten Dinge die ich gelernt habe. Ich glaube mittlerweile wende ich das auch auf fast alle anderen Probleme an. Ich akzeptiere es einfach dass es so ist und versuche das Beste daraus zu machen. Ich muss es ja nicht gut oder schlecht finden das hat auch nichts mit Kismet oder Karma oder was weiß ich was zu tun, es geht einfach nur darum es zu akzeptieren. Ich gebe der Kamera nicht die Schuld die kann eh am wenigsten was für schlechte Bilder. Ein Online Hero zu sein ist mittlerweile das Letzte was ich werden will, ich bin nun mal kein Fotograf der von seinen Likes lebt. Sollten die Bilder mal nicht so werden wie ich es mir vorstelle rege ich mich einfach nicht mehr darüber auf. Ich mache sie einfach das nächste mal besser oder anders. Wer nur nach likes und Follower schaut vergisst meist um was es eigentlich geht. Klar habe ich auch ein 500px Account und einen Instagram Account aber ich poste da nur in sehr unregelmäßig Abständen. Es geht ums Fotografieren, den ganzen Prozess, Stativ aufstellen, scharfstellen, richtig belichten und natürlich auch das Nachbearbeiten am Computer und zu guter letzt das Bild gedruckt an die Wand zu hängen. Das spannende an der ganzen Sache war eigentlich und vielleicht denkt mal der ein oder andere darüber nach ,als ich meinen persönlichen Ehrgeiz über Board geworfen hatte wurden die Bilder besser und der Spaß war wieder da. Mittlerweile ist es auch egal ob ich die Vollformat (Sony) oder „ nur die Microfourthird“ (Olympus) mit  habe, die Bilder die ich gemacht hatte wurden dann doch gut wie ich finde. Und der Ausflug hat einen riesen Spaß gemacht, auch wenn ich den ganzen Weg zurück den Philipp auf meinen Schultern tragen musste, weil er keine Lust mehr hatte zu laufen.

Tolle Reflektionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine schöne Woche

Euer

Jens

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3 Kommentare

  1. Christian Hoflehner 7. Mai 2017

    Toller Bericht und toller Ort, zu dem ich definitiv wieder zurück muss.

    Der Beitrag hat mich gut angesprochen, weil auch ich aufpassen muss, das die Internetpräsenz nicht das wichtigste an der Fotografie ist.

    • jensmeffert 8. Mai 2017 — Autor der Seiten

      Vielen Dank Christian, ich muss mich da auch immer wieder dran erinnern und der See ist immer gut für einen Ausflug:) .

  2. www.linux.net 14. Mai 2017

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